Abstrakte Darstellung zum Projekt Pottschön Möbel

Website, Google & individuelle Software

Vom kaum sichtbaren Laden zur eigenen digitalen Präsenz.

Der Laden war online fast ausschließlich über ein Kleinanzeigen-Portal präsent und hatte keinen eigenen Google-Maps-Eintrag. Heute gibt es eine eigene Website, ein verifiziertes Unternehmensprofil bei Google und eine individuell entwickelte Kassenbuch-Lösung für den Betriebsalltag.

Pottschön Möbel, Hemer · Restaurierte Vintage-Möbel, Einzelstücke · Seit Juli 2026 in laufender Betreuung. Zahlen aus dem 14-Tage-Vergleich August 2026 · pottschoen.de

Vorher und nachher

  vorher nachher
Eigener Webauftritt die vorhandene Seite lieferte HTTP 500 auf jeden Aufruf nicht vorhanden/offline eigene Website live
Google-Unternehmensprofil seit 20.07.2026 kein Eintrag verifiziert und auffindbar
Klicks aus der Google-Suche 14-Tage-Vergleich, plus 34 Prozent 41 55
Einblendungen 309 352
Google-Position für „Möbelladen in der Nähe“ ebenso „second hand sofa“ nicht vertreten Platz 1 bis 3
Interne Verwaltung Windows-Programm mit Belegverwaltung Excel-Tabelle individuelles Kassenbuch
Datensicherung Bilder täglich, Datenbank wöchentlich in sechs Generationen keine täglich und wöchentlich

Der Umfang

Was alles dazugehörte

Website wieder online

Erste Amtshandlung war eine Reparatur: Die Seite lieferte auf jeden Aufruf einen Serverfehler. Ursache war ein Wettlauf zwischen zwei vorinstallierten Plugins des Hosters.

Webdesign

Neues Erscheinungsbild für einen Laden, dessen Ware aus Einzelstücken besteht. Kein Katalog-Look, sondern eine Bühne für Möbel mit Geschichte.

Google-Unternehmensprofil

Von uns angelegt und verifiziert. Damit taucht der Laden überhaupt erst in Google Maps und im Kartenblock der Suche auf, dem wichtigsten Kanal für ein Ladengeschäft.

Einträge in Branchenverzeichnissen

Name, Adresse und Telefonnummer zeichengleich über alle Portale, weil Google Abweichungen als Unsicherheit wertet. Ein Tippfehler bei den Gelben Seiten wurde erkannt und gemeldet.

Suchmaschinen-Arbeit

Struktur, Seitentitel, Beschreibungen und der Umgang mit verkauften Stücken. Regelmäßig nachgemessen mit echten Google-Daten.

Produkttexte neu geschrieben

Die Beschreibungen waren aus dem Kleinanzeigen-Inserat kopiert, austauschbar und voller Standardfloskeln. Sie wurden durch eigene Texte ersetzt, mit einem festgelegten Tonfall als Vorlage für neue Stücke.

Social Media

Beratung zur Instagram-Präsenz, dazu die Reels des Ladens direkt auf die Website geholt. Bewusst als eigene Datei statt als Instagram-Einbettung, damit die Seite schnell bleibt und kein Besucherprofil an Meta abfließt.

Kassenbuch als eigenes Programm

Eine Windows-Anwendung für die Kassenführung mit Belegverwaltung, zugeschnitten auf einen kleinen Laden. Kein Abo, keine Cloud, läuft auf dem Rechner im Geschäft.

Sicherungen und Überwachung

Automatische Backups von Datenbank und Bildern, dazu eine Wache, die alle 15 Minuten prüft, ob die Seite erreichbar ist, und sonst aufs Handy meldet.

Der Ablauf

01

Ausgangslage

Pottschön verkauft restaurierte Vintage-Möbel: Kommoden, Sekretäre, Vitrinen, Stühle. Jedes Stück ist ein Unikat und trägt einen eigenen Namen. Im Netz fand dieser Laden praktisch nicht statt. Die Ware stand auf einem Kleinanzeigen-Portal, und wer nicht zufällig dort suchte, fand sie nicht.

Eine Website gab es zwar, aber sie war beim Start unserer Bestandsaufnahme komplett offline: Jeder Aufruf lieferte einen Serverfehler. Ursache war ein Konflikt zwischen zwei Plugins, die der Hoster selbst vorinstalliert hatte, ein Wettlauf beim Laden, bei dem eines auf Code zugriff, den das andere noch nicht bereitgestellt hatte.

Darunter lag eine ungepflegte Installation: keine Sicherungen, keine Testumgebung, kein Werkzeug für Suchmaschinen-Themen, unstrukturierte Inhalte. Die Produktbeschreibungen waren aus den Kleinanzeigen-Inseraten kopiert, inklusive Standardfloskeln wie „Nur Abholung“ und „Bei Fragen gerne melden“.

Und das Entscheidende für ein Ladengeschäft fehlte ganz: Es gab keinen Eintrag in Google Maps. Wer in Hemer nach einem Möbelladen sucht, bekommt zuerst den Kartenblock zu sehen. Wer dort nicht steht, existiert für diese Suche nicht.

02

Zielsetzung

Unabhängig werden von einem fremden Portal. Ein eigener Auftritt, der gefunden wird, und ein Eintrag in der Karte, damit Leute aus der Umgebung den Laden überhaupt entdecken können.

Dazu ein Betrieb, der nicht bei jedem Handgriff bangen muss: Sicherungen, die laufen, und die Gewissheit, dass jemand merkt, wenn die Seite ausfällt.

03

Umsetzung

Erst reparieren, dann gestalten. Die Ursache des Serverfehlers wurde gefunden und beseitigt, danach die Installation aufgeräumt. Für alle weiteren Arbeiten entstand eine vollständige Kopie der Seite als Testumgebung, denn ein Laden ohne Testsystem darf nicht das Versuchsfeld sein.

Sichtbar werden, wo gesucht wird. Wir haben das Google-Unternehmensprofil angelegt und verifiziert. Parallel dazu Einträge in Branchenverzeichnissen, überall mit zeichengleicher Schreibweise von Name, Adresse und Telefonnummer, weil Google Abweichungen als Unsicherheit wertet. Bei einem Portal war die Adresse fehlerhaft übernommen worden, das ist aufgefallen und wurde gemeldet.

Ein Auftritt für Unikate. Ein Laden mit Einzelstücken hat ein Problem, das kein normaler Shop kennt: Verkauft ist verkauft. Die Seite ändert sich ständig, und jede Produktseite hat eine begrenzte Lebensdauer. Das Design und die Struktur sind darauf ausgelegt, statt gegen diesen Umstand zu arbeiten.

Eigene Worte statt Inserat-Reste. Die Produkttexte wurden neu geschrieben. Damit das nicht einmalig bleibt, gibt es eine festgehaltene Tonlage mit Beispielen, an der sich jeder neue Text ausrichten kann.

Social Media, aber ohne Preisgabe. Die Instagram-Reels des Ladens laufen direkt auf der Startseite. Bewusst als eigene Videodatei und nicht als Instagram-Einbettung: Eine Einbettung würde bei jedem Seitenaufruf Daten an Meta senden und die Seite spürbar verlangsamen, auch bei Besuchern, die das Video nie starten.

Ein Kassenbuch, das zum Laden passt. Statt einem Abo-Werkzeug mit hundert Funktionen für hundert Branchen eine schlanke Windows-Anwendung mit Belegverwaltung, zugeschnitten auf die tatsächlichen Abläufe. Läuft lokal, ohne Cloud, ohne monatliche Kosten.

Ein Netz für den Ernstfall. Die Datenbank wird wöchentlich in sechs Generationen gesichert, die Bilder täglich. Eine Wache prüft alle 15 Minuten, ob die Seite erreichbar ist, und meldet einen Ausfall aufs Handy, statt darauf zu warten, dass es jemandem auffällt.

04

Ergebnis

Der Laden ist in Google Maps. Das Profil ist seit dem 20.07.2026 verifiziert und öffentlich. Damit taucht Pottschön im Kartenblock auf, der bei lokalen Suchen ganz oben steht.

Bei allgemeinen Suchen steht die Seite vorne. Für „Möbelladen in der Nähe“ und „Second-Hand-Sofa“ auf den Plätzen 1 bis 3. Das sind genau die Suchen von Leuten, die den Laden noch nicht kennen.

Die Klicks aus der Suche sind im 14-Tage-Vergleich von 41 auf 55 gestiegen, ein Plus von 34 Prozent.

Der Betrieb steht auf sicheren Beinen. Sicherungen laufen automatisch, ein Ausfall wird innerhalb von Minuten gemeldet statt nach Tagen bemerkt.

Ergebnis: eine eigene digitale Präsenz und Software, die zum tatsächlichen Betriebsablauf passt.

Was wir nicht behaupten

Ein Teil der Wirkung lässt sich gar nicht messen. Bei Suchen wie „Möbelladen in der Nähe“ steht die Seite zwar auf den vorderen Plätzen, bekommt in der Auswertung aber null Klicks: Diese Leute tippen auf den Karteneintrag, und dieser Klick taucht in der Suchstatistik nie auf. Die echte Wirkung ist also eher größer als das, was hier steht. Wir schreiben trotzdem nur hin, was sich belegen lässt.

Foto Michael Kurek
Michael Kurek E-Commerce, ERP & Prozessautomatisierung
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Dennis Broßat IT-Infrastruktur, Datenbanken & Microsoft-Systeme

Direkte Ansprechpartner

Zwei Typen aus Dortmund, keine Ticket-Warteschlange.

Du redest von Anfang an mit den Leuten, die das Ding auch bauen. Kein Callcenter, keine Weiterreiche-Kette, kein Berater, der nach dem Kickoff nie wieder auftaucht.

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